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Reiseberichte

Urlaubstyp
Teambild 2020

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Urlaub in Corona-Zeiten

Am 01. Juli hatte die Condor und QTA spontan zu einer „Look & Feel“-Testreise nach Kreta eingeladen. Wir bekamen die Möglichkeit, eine Insel zu erleben, die sich coronagerecht für die Saison vorbereitet hat.

Um 10.00 Uhr ging es von Frankfurt nach Kreta mit 140 Personen an Bord. Bei der Sitzordnung fiel auf, daß man beim Check-In darauf achtete, daß möglichst viele Mittelplätze frei blieben. Sehr angenehm.

Da es die erste Condor war, die seit vielen Monaten wieder auf Kreta landete wurden wir mit einer Wasserfontäne der Feuerwehr am Flughafen von Heraklion begrüßt.

Nach einer etwas harten Landung, der Pilot war wahrscheinlich ein wenig aus der Übung, wurde uns ein neuartiges Aussteigeverfahren erklärt.

Beim Aussteigen aus dem Flugzeug gibt es eine extra Exit-Flugbegleiterin, die für einen geordneten Ausstieg sorgt. So darf man nach der Landung z. B. nicht sofort aufstehen sondern es wird in Reihen ausgestiegen. Bei uns war Reihe 1-8 zuerst dran. Erst wenn hier alle das Flugzeug verlassen haben, kommen die nächsten 8 Reihen dran.

Am Flughafen selbst gibt es in Griechenland seit dem 01.07. einen kleinen Fragebogen, der 48h vor Abreise online ausgefüllt werden muss: https://travel.gov.gr

Hierzu erhält man einen QR-Code, den die Zivilschutzbehörde am Flughafen sporadisch kontrolliert. Ziel ist es, durch die Angabe der Postleitzahl vor Abreise, die Personen auf Covid19 zu testen, die aus einem Landkreis kommen, der derzeit überhöhte Infektionszahlen meldet, also im Moment Gütersloh.

Diese Personen müssen sich dann einen Test unterziehen, der direkt am Flughafen gemacht wird. Im Anschluß sollen sich die Getesteten für 36 Stunden im Hotelbereich (dazu zählt auch der Strand) aufhalten, damit dem Gast das Testergebnis mitgeteilt werden kann. Ist das Ergebnis negativ, so kann der Urlaub weitergehen, ist der Test positiv, ist man hochinfektiös und muß in ein Quarantänehotel.

Dort würde man nach 7 Tagen erneut getestet, ist das Ergebnis wieder positiv bleibt man länger in Quarantäne, ist es negativ, könnte man zurück in sein gebuchtes Hotel.

Wichtig ist, es wird nicht auf Antikörper getestet. D.h. wenn man schon mal, z.B. im Februar Corona hatte, ist man jetzt nicht mehr ansteckend. Es gibt zwei Testverfahren, eines testet Antikörper im Blut, das zweite ist das Bekanntere mit den Stäbchen, welches aktuell akute Erkrankungen nachweist.

Wir 140 Urlaubstester wurden nun auf 6 große Busse aufgeteilt und ins 5-Sterne Hotel Creta Maris gefahren. Im Transferbus blieb der Gangplatz immer frei, so daß wir auch hier mehr Platz als sonst genießen durften.

Nach 20 Minuten Transferzeit kamen wir am Hotel an und wurden sehr herzlich begrüßt. Statt einer geschlossenen Maske, trugen die Mitarbeiter des Hotels Creta Maris die Plastikmasken, wodurch man das Lächeln der Mitarbeiter sehen kann. Irgendwie angenehmer als die geschlossenen Tücher.

Der Check-In im Hotel wurde sehr schnell abgewickelt. Viele Hotels bieten mittlerweile bereits einen Online Check-In an, wo man bereits vor Abreise seine Passdaten etc angeben kann.

Dann durften wir die Masken abnehmen. Zugegeben, es ist schon gewöhnungsbedürftig, über Stunden eine Maske zu tragen. Je wärmer die Umgebungstemperatur ist, um so mehr hab ich unter der Maske auch geschwitzt. Natürlich darf man am Flughafen, im Flugzeug oder Transferbus etwas trinken oder essen, aber die meiste Zeit hat man die Maske auf. Deshalb empfehle ich vor Abreise auszuprobieren, welche Art Maske persönlich am besten ist.

Auf dem Zimmer angekommen, war neben einer Flasche Rotwein auch zur Begrüßung ein Desinfektionsgel für die Gäste bereitgestellt.

Dann hatten wir Gelegenheit das Hotel zu testen.

Im Restaurant, am Pool und Strand ist viel Platz. Man muß sich nicht wie an der Ostsee um ein paar Quadratmeter Platz schlagen sondern kann den Urlaub auf der Liege unter dem Sonnenschirm bei über 30 Grad direkt genießen.

In diesen Bereichen ist nirgends eine Maske erforderlich, weil die Hotels diesen Sommer nur sehr spärlich gebucht sind.

Das liegt aber zweifelsohne nicht an der Ansteckungsgefahr am Flughafen oder im Hotel als vielmehr an einigen Politikern, die sich sehr lautstark für Urlaub im eigenen Land ausgesprochen haben, obwohl Länder wie Österreich, Griechenland und Bulgarien zusammen weniger Corona-Fälle haben als Bayern!!

Nun aber wieder zum Urlaub in Coronazeiten:

Im Restaurant gelten Abstandsregeln, ähnlich wie in Deutschland. Die Tische stehen weit auseinander, es gibt in den größeren Hotels natürlich auch Buffet. Und das mit mehr Service. So muß man nicht irgendwo den Tellerstapel suchen sondern geht einfach ohne Maske zum Buffet.

Vor allen Speißen waren die Essensbezeichnungen auf kleinen Schildchen in mehreren Sprachen, so daß man nur noch auf das Essen zeigen brauchte, was man möchte. Die dahinterstehenden Köche reichten dann den angerichteten Teller durch die Plexiglasabtrennung. Zurück am Platz servieren die Kellner dann noch Getränke. So viel Service – toll!

Die Atmosphäre empfand ich als sehr entspannt weil weniger hin und hergelaufen wurde und die Geräuschkulisse dadurch deutlich ruhiger war als sonst in den Sommerferien.

 

An der Poolbar war es fast wie immer. Die Kellner trugen die Plastikmasken, der Gast konnte bestellen und sich die Getränke mit an den Strand oder den Pool nehmen.

Wenn man dann noch einen solchen Ausblick hat, kommt die berühmte Urlaubsfreude auf.

Abends wurden die Liegen desinfiziert, denn trotz aller Urlaubsentspannung achten die Hotels auf die nötige Hygiene. Niemand möchte einen Hotspot und die Gesundheit der Gäste und Hotelangestellten gefährden. Deshalb sind auch an allen Eingängen und Durchgängen im Hotel Desinfektionsspender.

Der Rücktransfer am nächsten Tag und Rückflug liefen ebenfalls sehr geordnet ab. Da im Moment auch leider nur ca. 30% der üblichen Flugmengen unterwegs sind, ist auch alles superpünktlich. Selbst meine Bahn von Frankfurt Flughafen nach Düsseldorf hatte nur 2 Minuten Verspätung.

Als Fazit kann ich nur sagen, trauen Sie sich, fliegen Sie diesen Sommer noch in den Urlaub. Das Wetter in Deutschland scheint dieses Jahr doch wechselhafter als die letzten Jahre zu sein und die Massen sind in Deutschland unterwegs. Ich halte die Ansteckungsgefahr bei einer Flugreise für sehr gering. Die Luftfilter in den Flugzeugen leisten ganze Arbeit. Wenn man bedenkt, daß selbst in der Hauptphase der ersten Ansteckungswelle Mitte März voll besetzte Flugzeuge aus den Urlaubsregionen zurückkamen, wo noch alle ohne Maske geflogen sind, sich dadurch trotzdem niemand angesteckt hat, ist es auch nur eine Frage der Zeit bis die Maskenpflicht im Flugzeug fällt. Diese gilt aktuell bis 31. August.

Unsere europäischen Nachbarländer, die auf extrem auf Tourismus angewiesen sind, werden alles tun, um einen Urlaub zu ermöglich, wie man ihn kennt und achten trotzdem dabei auf die Corona-Vorschriften.

 

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Creta Maris Beach Resort

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Reisedatum: 1. Juli 2020 - 2. Juli 2020
Mario Weller

Reisebericht geschrieben am 4. Juli 2020 von

Mario Weller

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